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Havana

In den meisten Reiseführern wird Havana als malerisch beschrieben. Havana der Schauplatz einer großen Geschichte. Im Jahre 1515 wurde die älteste Stadt der neuen Welt gegründet. 1519 wurde sie endgültig an ihren heutigen Platz verlegt. Von hier aus brachen konquistadoren wie Cortez und Pizzaro auf um die Reiche der Inkas und Azteken zu erobern. Gerade ein deutscher erforschte Kuba vor ca. 200 Jahren. Es war der gelehrte Alexander von Humboldt. Damals war Havana noch voller barocker Kirchen, Palästen und einer prächtigen Festungsmauer, eine prächtige, reiche Stadt. In den 20er Jahren war es der Schauplatz der reichen aber auch dubiosen Amerikaner, die auf Initiative von Millionären aus Miami und Kuba zwei neue Stadtviertel errichtet wurden. Vedado und Miramar. In dieser Ära wurde Glückspiel, Mafia und Prostitution großgeschrieben. Aber auch Filmstars und Leute mit Geld fühlten sich angezogen von La Havana. Einst residierten Eva Gardner, Johnny Weismüller und Meyer Lansky im Nation und im Riviera. Als dann jedoch die "Babudos" die Macht ergriffen wurden die Kasinos der Stadt geschlossen und alle Amerikaner des Landes verwiesen.

Nach 49 Jahren Sozialismus ist das historische Zentrum von La Havana ein Haufen Ruinen voller Trümmer und stinkendem Müll. Die Menschen leben in drankvoller Enge mit Stromausfällen zu jeder Tageszeit.

Einzig und allein die Krankenversicherung kostet kein Geld, sowie eine Behandlung und der Arztbesuch. Dies ist sicherlich eine Errungenschaft für ein drittes Welt Land, jedoch liegt z.B. das Gehalt für eine Arzt gerade mal bei 20€. Deshalb arbeiten viele Ärzte lieber als Taxifahrer oder in der Tourismusbranche weil sie dort weit mehr verdienen. Das Trinkgeld ist um ein vielfaches Höher als der Verdienst.


In Havana leben ca. 2,5 Millionen Menschen